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HOCHSPANNUNG BEIM DOWNHILL WORLD CUP FINALE

Dieses Wochenende steigt in Val di Sole das Finale des UCI Downhill World Cups – die Spannung steigt!

Vier Monate, neun Länder, zwei Kontinente und am Ende entscheidet sich alles an diesem Wochenende. Das Weltcup-Finale des UCI Mountain Bike World Cup in Val di Sole verspricht ein hochspannender Abschluss einer ohnehin schon außergewöhnlichen Weltcup-Saison zu werden. Im Downhill trennen nur 146 Punkte die drei Führenden in der Gesamtwertung der Frauen, bei den Männern trennen die ersten Drei sogar nur 77 Punkte, und so ist in Val di Sole auf der wohl schwierigsten Strecke des Jahres ein hartumkämpftes und extrem spannendes Rennen garantiert. Im Cross-Country sind die Entscheidungen zwar schon in Mont-Sainte-Anne gefallen, doch mit Nino Schurter’s (SUI) Chance auf eine historische, perfekte Saison und einem engen Rennen um die Podest-Plätze bei den Männern und Frauen, mangelt es auch hier nicht an Spannung. Und Achtung: von uns bekommt ihr wie immer den Livestream, stay tuned!

Am 26. und 27. August können Mountainbike-Fans die achte Runde des UCI Mountain Bike World Cup presented by Shimano in Val di Sole live auf Red Bull TV verfolgen. Neben dem englischen Stream wird Red Bull TV das gesamte Renngeschehen auch mit deutschem Kommentar anbieten. Christopher D. Ryan wird das Cross-Country-Rennen mit dem dreifachen Weltcupsieger Mike „The Bike“ Kluge im deutschen Live-Stream begleiten, im Downhill Livestream steht Ryan Bike-Profi und Gravity-Allrounder Tibor Simai zur Seite.

Sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern standen bei den ersten vier Downhill Weltcups der Saison vier unterschiedliche Sieger auf dem Podium und so waren zur Mitte der Saison die Abstände in der Gesamtwertung extrem gering. Beim Rennen in Lenzerheide gab es dann zwar mit Greg Minnaar (RSA) und Myriam Nicole (FRA) die ersten „Wiederholungstäter“ der Saison, doch beim letzten Rennen in Mont-Sainte-Anne schlug das unvorhersehbare Wetter zum wiederholten Male in dieser Saison zu und würfelte das Feld abermals durcheinander. Im Rennen der Männer wurden Erinnerungen an den ersten Weltcup der Saison in Lourdes wach, als der Nieselregen, der das Rennen in Mont-Sainte-Anne begleitete, pünktlich zur Startzeit der 25 Bestqualifizierten und Favoriten in einen Platzregen biblischen Ausmaßes umschlug.

Fahrer um Fahrer kämpften sich die Top 25 durch die Schlammbäche, die die Strecke herunterrannten, doch niemand vermochte es, die Zeit von Dean Lucas (AUS), der vor dem heftigen Regen startete, zu unterbieten. Erst Jack Moir (AUS) demonstrierte mit einem unglaublichen Lauf, dass es mit viel Risiko und einem Ritt auf Messers Schneide möglich war, an Lucas’ Zeit heranzukommen. Angespornt von Moirs Lauf setzten die Topfahrer alles auf eine Karte, und tatsächlich schafften es Danny Hart (GBR), Loic Bruni (FRA) und Troy Brosnan (AUS) bis auf wenige Sekunden an Lucas’ Zeit heran, doch es war der Amerikaner Aaron Gwin, der mit einem der besten Regen-Läufe der Downhill-Geschichte das unmöglich Scheinende gelang und Dean Lucas mit einer vollen Sekunde Abstand vom ersten Platz verdrängte. Da der Führende in der Gesamtwertung Greg Minnaar kurz zuvor nach einem Sturz die Strecke verließ und disqualifiziert wurde, schob sich Gwin somit bis auf 31 Punkte an ihn heran, während Brosnan seinen Abstand auf 77 Punkte verkürzen konnte.

Mit den engsten Abständen der jüngeren Downhill-Geschichte spielt Taktik beim Saisonfinale in Val di Sole keine Rolle mehr. Minnaar, Gwin und Brosnan müssen voll auf Angriff fahren, und die Fans erwartet ein extrem spannendendes Rennen auf der wohl schwierigsten Stecke der Saison.

Das Saison-Finale der Frauen dürfte genauso spannend, wie das der Männer werden. Nach ihrem Auftaktsieg in Lourdes musste die amtierende Weltcup Gesamtsiegerin und Weltmeisterin, Rachel Atherton (GBR), die beiden Weltcups in Fort William und Leogang verletzungsbedingt auslassen. In ihrer Abwesenheit präsentierten sich Tracey Hannah (AUS), Tahnée Seagrave (GBR) und Myriam Nicole (FRA) stark und sicherten sich zunächst jeweils einen Sieg. In Lenzerheide übernahm Nicole mit ihrem zweiten Saisonsieg dann erstmals in ihrer Karriere die Führung in der Gesamtwertung, allerdings nur mit einem sehr dünnen Vorsprung vor Hannah und Seagrave. In Mont-Sainte-Anne schlug Seagrave zurück und holte sich den Sieg vor Nicole und Hannah, die sich trotz eines Platten im unteren Drittel der Strecke den dritten Platz sichern konnte. Vor dem letzten Rennen der Saison trennen Nicole nun nur noch 110 Punkte von Hannah und 146 von Seagrave.

Wird Nicole ihre Führung im letzten Rennen der Saison verteidigen und sich erstmals die Krone der Weltcup Gesamtsiegerin sichern? Können Hannah und Seagrave Nicole auf der schwierigen und steilen 2,2km langen Strecke noch abfangen? Wir sind gespannt, bleibt dran!

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