Speedcheck: Shred "Short Stack Scream"

Shred "Short Stack Scream"

Neue NoShock-TechnologIe für eure Sicherheit

Für viele muss ein Helm in erster Linie gut aussehen, da­mit sie sich ihn auf den Kopf schnallen, und die Sicherheit gerät teilweise in den Hintergrund. Bei Shred hat man sich dem Ziel verschrieben, um jeden Preis beide Faktoren, Style und Sicherheit, zu kombinieren. Ersteres können wir dem „Short Stack Scream“ ohne Weiteres auf Anhieb zuspre­chen. Der Helm ist relativ schmal und am Hinterkopf tief geschnitten, hat ein ordentliches und verstellbares Visier und macht generell einfach einen schicken Eindruck. Auch beim Aufsetzen sind wir erstaunt, wie gut der Helm sitzt. Er schmiegt sich perfekt an den Kopf an und das am Hin­terkopf integrierte Verstellsystem sichert ihn bombenfest am Kopf, ohne dabei Druck auszuüben. Insgesamt hat man das Gefühl, der Helm würde auf dem Kopf schweben – sehr angenehm. Hinzu kommt die gute Belüftung, durch die das Oberstübchen auch bei langen und anstrengenden Ausrit­ten nicht überhitzt. Kommen wir aber nun zum viel wichti­geren Part eines Helms: der Sicherheit. Hier hat sich Shred wirklich in vielerlei Hinsicht Gedanken gemacht. Zum ei­nen besteht eine Kooperation mit der Firma Icedot, die für ihre GPS­ Notfall­ Tracker bekannt ist. In diesem Fall ist es jedoch etwas anders. Auf jedem Shred­Helm befindet sich ein Aufkleber mit einem Code und einer entsprechenden Telefonnummer. Falls ihr nun stürzt, in einer Notsituation seid und eure Freunde oder Fremde nicht genau wissen, wie sie handeln müssen, können sie diesen Code von jedem Mobiltelefon aus an die entsprechende Nummer schicken und bekommen automatisch Informationen über euren Gesundheitszustand, welche Medikamente ihr nehmt und wer euer Arzt ist. Alles, was ihr dafür tun müsst, ist, auf der Icedot.org­ Seite mit dem Code auf dem Helm ein Profill zu erstellen und schon wissen eure Retter im Notfall Bescheid.

Das ist aber noch nicht alles. Shred hat einen neuen, Kraft absorbierenden Schaum namens Noshock entwickelt und diesen in den Helm integriert. Auf der Demonstration auf der Eurobike war dies tatsächlich beeindruckend, denn eine Stahlkugel, die aus 50 Zentimetern Höhe auf den Schaum fallen gelassen wurde, sprang nicht einen Millimeter wie­der hoch und die Aufprallenergie wurde vollständig absor­biert. Wenn man dieses Szenario nun auf den Trail proji­ziert, so kann man sich recht schnell ausmalen, dass einem der Kopf bei einem heftigen Einschlag danken wird!

Fazit:

Man sieht eindeutig, dass die Entwickler mit Verstand und Sinn für das Wesentliche an diesen Helm gegangen sind. Er passt gut, sieht schick aus und spielt in puncto Sicher­ heit ganz klar in der obersten Liga mit. Bei diesen Features bleibt der Preis mit knapp 160 Euro allerdings noch human. Von uns eine klare Kaufempfehlung für all diejenigen, die viel Wert auf Sicherheit legen und dabei trotzdem gut aus­ sehen möchten. 

Fotogalerie

Gepostet am 29.03.2016 von Sp |

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