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INTERVIEW: ERIK FEDKO BEIM RED BULL DISTRICT RIDE

Slopestyle Jünger aufgepasst! Der Red Bull District Ride in Nürnberg geht in die heiße Phase! Aber neben den Punktejägern gibt es auch noch andere Storys – wie die von Erik Fedko.

Erik, der letztes Jahr noch in der europäischen FMB Amateur-Wertung Bronze und Silver Events aufmischte und sich dort den Titel holte, sicherte sich vor wenigen Wochen eine FMB Wildcard für den Red Bull District Ride. Fedko wird an seinem ersten FMB Diamond Event teilnehmen und vor heimischen Fans und heimischer Kulisse die bisher größte Erfahrung seiner noch jungen Karriere machen. Wir haben uns mit dem 19-Jährigen im Vorfeld des größten Urban-Slopestyle Events des Jahres gesprochen.

Erik, was für eine abgefahrene Saison! Was geht in dir vor, wenn du alles Revue passieren lässt? Erzähl uns doch von ein paar persönlichen Meilensteinen in der Saison 2017, die dich so weit gebracht haben.

Die Unterstützung meiner Freunde, vor allem Pierre Grawitter und Marcel Mattheis, war voll wichtig für mich. Der Support hat sehr viel geholfen, um da zu stehen, wo ich jetzt bin. Ich habe viel trainiert, um meine Tricks sauber und sicher in einem Run beim Contest hinzulegen. Nach dem ersten Event in Thun habe ich viel trainiert und mich bei den Events auf die Tricks konzentriert, die ich am besten umsetzen kann. Ich habe mich dann von Event zu Event gesteigert. Die Ergebnisse bei 26TRIX, GlemmRide und dann O Marisquino haben bewiesen, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Außerdem muss ich mich bei meinem Chef bedanken! Ohne die extra Urlaubstage hätte das alles auch nicht geklappt!

Du hast sicherlich auch schon den Kurs in der 3D-Animation gesehen. Wie gefällt dir der Kurs? Welcher District wird dir wohl am besten gefallen und warum?

Der Kurs sieht wiedermal echt top aus. Der Tech District wird mir wahrscheinlich am besten gefallen, da ich Zuhause sehr viel Skatepark fahre.

Gehen wir kurz zu den Anfängen zurück. In den vergangenen Jahren hast du im Amateurs’ Ranking für Furore gesorgt und letztes Jahr das europäische Ranking gewonnen. Wie ging es eigentlich für dich mit dem Slopestyle los?

Angefangen hatte es ja alles mit Dirt Jump, aber da wir ja in Winterberg einen Slopestyle Parcours stehen haben, habe ich immer versucht, mehr mit der Slopestyle-Line zu arbeiten. Dann kam eins zum anderen.

Welche Erfahrungen konntest du bei den Grassroots-Events sammeln, die dir bei deiner Entwicklung geholfen haben?

Durch die vielen Events habe ich gelernt, besser mit meiner Nervosität vor den Läufen umzugehen. Wettkampf-Erfahrung ist sehr wichtig.

Am Ende des Jahres hast du schon angekündigt, es 2017 bei den Pros zu versuchen. Wie sehr bist du mit deiner Entwicklung in diesem Jahr zufrieden?

Ich bin sehr zu frieden! Ich führe meine Tricks sauberer und schöner aus. Die Entwicklung ist definitiv positiv. Außerdem besuche ich regelmäßig das Fitnessstudio und fahre mindestens 3-4 Tage pro Woche Mountainbike. In Thun bin ich noch oft im Training gestürzt, aber bei 26TRIX, GlemmRide und O Marisquino konnte ich sichere und gute Runs zeigen und bin kaum gestürzt. So kann es weitergehen!

Seit dem FMB Gold Event O Marisquino steht fest, dass du die Wildcard für den Red Bull District Ride bekommst. Bist du schon mit dem Ziel nach Spanien gereist und wie hat es sich angefühlt, die Wildcard am Ende eines langen Wochenendes in den Händen zu halten?

Eigentlich hatte ich gedacht, dass ich gar keine Chance habe, weil viele Rider extra nur für die Wildcard hingeflogen sind. Ich hatte eh vor hinzufliegen, da ich diesen Event die letzten drei Jahre schon besucht hatte und er einfach einzigartig ist. Als ich dann Sonntagabend die Wildcard in meinen Händen hatte, konnte ich es gar nicht glauben.

An diesem Wochenende wird der Kurs um ein vielfaches länger sein. 700m müssen durchfahren und dabei Tricks in fünf unterschiedlichen Districts gezeigt werden. Dabei schauen dir zehntausende Zuschauer zu. Inwiefern werden die Zuschauermengen einen Einfluss auf die Rider haben?

Ich denke, je mehr Zuschauer vor Ort sind, desto größer ist die Motivation – vor allem als Deutscher im Fahrerfeld.

Bereitest du dich deswegen anders vor als bei anderen Events und mit welchem Ergebnis wärst du am Ende des Wochenendes happy?

Nein, ich werde diesen Event genau so angehen wie alle anderen Events auch. Top 6, das wär schon super!

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast. Wir drücken dir die Daumen für den Contest!

Mehr Infos zur FMB World Tour findet ihr auf der offiziellen Homepage!

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