DÜSSELDORFER CYCLINGWORLD LÄUTET DIE FAHRRADSAISON EIN
Mit einem Night Ride mit Fahrrad-DJ, Rennen, Vorträgen und Filmabenden wächst die Cyclingworld Europe vom 20. bis 22. März zur Erlebnisplattform rund ums Fahrrad und macht die Stadt zum Treffpunkt für die internationale Szene, Familien und Branchenkenner.
Noch ist es ruhig auf dem Areal Böhler. Doch schon in wenigen Tagen werden die Hallentore geöffnet, letzte Aufbauten verschraubt und Teststrecken markiert. Dann passiert vom 20. bis 22. März wieder das, was viele Radfans fest im Kalender haben: Mit der Cyclingworld Europe startet in Düsseldorf offiziell die neue Fahrradsaison.
Die Messe wächst in ihrer achten Ausgabe deutlich. Neben dem Gelände auf dem Areal Böhler gehört erstmals auch der kostenfreie Urban Hub auf dem Gustaf-Gründgens-Platz in der Innenstadt dazu. Ergänzt durch neue Flächen wie das RheinRiff und einen zusätzlichen Pavillon erweitert sich die Cyclingworld räumlich wie inhaltlich spürbar. Rund 30.000 Besucher werden allein auf dem Areal Böhler erwartet, dazu Fachpublikum, Branchenvertreter, ambitionierte Freizeitsportler und natürlich viele Freizeitfahrer sowie Familien.
Auch für Messechef Stefan Maly steigt die Spannung: „Für viele Marken und Besucher ist die Cyclingworld der Startschuss in die Saison. Noch nie war die Vielfalt größer. Und noch nie standen so viele internationale Größen und vielversprechende Underdogs gemeinsam auf einer Bühne.“ Tatsächlich versteht sich die Cyclingworld zunehmend als Mischung aus Fachmesse, Festival und Testival. Das zeigt sich nicht nur in der Vielzahl von über 500 vertretenen Marken, sondern vor allem auch im umfangreichen Rahmenprogramm.
Ein Auftakt, der leuchtet und eine Messe, die glänzt
Wenn am Freitagabend plötzlich ein leuchtender Rad-Rave durch Düsseldorfs Innenstadt rollt, ist das kein Zufall, sondern der Auftakt zu einem Wochenende ganz im Zeichen des Fahrrads. Mit Beats und Bässen, Licht und Hunderten Radfahrenden führt die gemeinsame Fahrt vom Urban Hub am Schauspielhaus bis zum Areal Böhler. Angeführt wird der Corso vom britischen DJ und Rad-Influencer Dom Whiting, und jeder, der mit in die Pedale treten möchte, darf dabei sein. Der gemeinsame Night Ride markiert den offiziellen Start der Cyclingworld Europe 2026. Und er zeigt gleich, worum es bei der Messe längst geht: Fahrradkultur nicht nur auszustellen, sondern erlebbar zu machen. Die Ausfahrt ist Teil der Initiative „Own The Night“ und versteht sich als Zeichen für mehr Sicherheit und gegenseitigen Respekt im Straßenverkehr. Mit beleuchteten Rädern und Helmen entsteht dabei ein fahrendes Lichterband durch die Stadt, ein symbolischer Brückenschlag zwischen dem neuen Urban Hub in der Innenstadt und dem Messegelände auf dem Areal Böhler.
Auch dort hat die Cyclingworld in ihrer achten Ausgabe deutlich zugelegt. Die zusätzlichen Flächen haben nämlich auch deutlich mehr Aussteller nach Düsseldorf gezogen, sodass allein dort über 80 neue Aussteller, darunter zahlreiche Branchengrößen, ihre Neuheiten für 2026 vorstellen und die Messemacher mit zahlreichen Side-Events Besucher anlocken.
Wer Action sucht, findet sie etwa beim Format „Brompton x Cyclingworld – Racing the Fold“. Gefahren wird auf Falträdern im Le-Mans-Stil: aufspringen, aufklappen und dann 15 Minuten Vollgas rund ums Gelände. Die Funktionspelle ist ausdrücklich unerwünscht, kreative Outfits dagegen gern gesehen. Den Gewinnern winkt ein Startplatz bei der Brompton World Championship in London.
Auch wirtschaftliche Themen finden ihren Platz: Beim „Cargo Dates Business Special“ treffen Unternehmen im Speed-Dating-Format auf Hersteller von Lastenrädern. Gerade auf der letzten Meile gelten Cargobikes zunehmend als schnelle und kosteneffiziente Alternative zum Transporter. Ein weiteres B2B-Highlight folgt am Sonntag mit dem „Women in Cycling Germany Networking Breakfast“. Das Frauennetzwerk bringt Branchenakteurinnen zum Austausch zusammen, bevor ein geführter Messerundgang Innovationen aus weiblicher Perspektive in den Blick nimmt.
Inspirierend dürfte zudem der Auftritt von Ultracycling-Legende Christoph Strasser werden. Der sechsfache Sieger des Race Across America berichtet am Sonntag von seinem Wechsel ins Unsupported-Racing und davon, warum Fortschritt oft dort beginnt, wo Komfort endet.
Dazu kommen Gravel- und Crossrennen, Kinder(-MTB)-Wettbewerbe, Testparcours, Vorträge, Kunstprojekte und unzählige Möglichkeiten, neue Bikes direkt auszuprobieren. Kurz gesagt: Die Cyclingworld zeigt zum Saisonstart nicht nur, wohin sich die Fahrradbranche entwickelt, sondern auch, warum das Rad längst mehr ist als ein Fortbewegungsmittel.
Weitere Informationen unter: cyclingworld.de
Fotos: ...kernpunkt.PR Presse
Gepostet am 13.03.2026 von ...kernpunkt.PR Presse |