Die neue Shimano Saint

Die neue Saint konzentriert sich vollständig auf den Gravity-Sektor im Mountainbike-Bereich, eine Aussage, die in den Features dieser neuen Gruppe mehr als deutlich untermauert wird. Die erhöhte Steifigkeit, Bremsleistung, Widerstandsfähigkeit und die verbesserte Ergonomie der neuen Saint ermöglichen es Downhill-Rennfahrern und Freeridern, sich auch in extremen Situationen oder auf anspruchsvollsten Strecken voll und ganz auf die Fahrlinie zu konzentrieren.

Um sicherzustellen, dass die neue Saint auch unter den härtesten Bedingungen in Downhill-Rennen Maßstäbe setzt, wurde die Komponentengruppe in enger Zusammenarbeit mit Profi-Rennfahrern wie Aaron Gwin und Gee Atherton entwickelt. Diese Fahrer haben die Shimano Ingenieure und Designer mit unbezahlbarem Input darüber versorgt, wo und wie die bisherige Saint weiter zu verbessern war, um auf der Rennstrecke die beste Performance herauszuholen.
Das Ergebnis: beeindruckende fünf Weltcup-Siege, der Gewinn des Gesamtweltcups und eine Saint Gruppe, die kompakter, leistungsfähiger, leichter und leiser ist als ihre Vorgängerin – wovon sich Verbraucher schon bald selbst überzeugen können.
Entsprechend deutlich fallen die Statements der Profis aus.

So urteilt der Gesamtweltcupsieger von 2011, Aaron Gwin: „Die neue Saint rockt ganz einfach! Sie ist leistungsfähig, zuverlässig und stark. Definitiv die beste Gruppe, die ich je gefahren bin!“


Keine Ablenkung, zumindest nicht durch das Antriebssystem

Der mehrfache Downhill-Weltcupsieger und Weltmeister von 2010, Gee Atherton, sagt über das Antriebssystem der Saint: „Die neue Saint ist unglaublich gut. Das Shadow plus Schaltwerk ist ein großer Vorteil für Downhill Fahrer, weil dadurch die Kette perfekt stabilisiert wird, und die Kurbel ist so steif, dass wirklich jeder Tritt direkt in Vortrieb umgesetzt wird!“

Wei Gravity-Piloten in kritischen Situationen zwingend auf hohe Stabilität angewiesen sind, hat Shimano das Saint 10-fach-Schaltwerk mit Shadow plus Technologie. Diese erstmals für das XTR-Schaltwerk vorgestellte Technologie wurde für das Saint Schaltwerk angepasst und ermöglicht ein extrem leises Antriebssystem für Gravity-Disziplinen.

Durch den Schalter wird ein Stabilisator aktiviert, der den Schaltwerkskäfig bei der Auf- und Abwärtsbewegung der Kette im rauen Gelände stabilisiert. Für den Ein- und Ausbau des Hinterrades muss der Schalter jedoch in die „Off“-Position gelegt werden.

Das Shadow Plus Schaltwerk sorgt für bessere Kontrolle, verhindert das Schlagen und Abspringen der Kette und gewährleistet ein deutlich leiseres Antriebssystem. Dadurch ermöglicht es volle Konzentration auf das, was am wichtigsten ist: die Strecke, die vor dem Fahrer liegt.
Darüber hinaus hat Shimano einen Gummidämpfer in das Schaltwerk eingebaut, der ebenfalls zur Geräuschreduktion beiträgt. Ein superbreites Gelenk sorgt für maximale Steifigkeit, die gerade im Gravity-Sektor so wichtig ist.


Mit einem Mode-Converter am Schaltwerk stellt Shimano außerdem sicher, dass sich die Saint nicht ausschließlich in Downhill-Rennen, sondern auch im Freeride-Bereich einsetzen last. Mit Hilfe dieses Converters lässt sich das Schaltwerk wahlweise für Downhill-Abstufungen (bis 11-28Z) oder für Freeride-Abstufungen (bis 11-36Z) einstellen.

Die Ingenieure haben sich intensive mit den enormen Kräften auseinandergesetzt, die in Gravity-Disziplinen auf die Kurbel wirken und entschieden sich für eine Stahlachse und Pedal-Gewindehülsen aus Stahl, um dem Rechnung zu tragen. Dennoch gelang es, das Gewicht der bisherigen Saint Kurbel durch den Einsatz der Hollowtech II Technologie und eine leichtere Vier-Arm-Spider-Konstruktion nochmals zu unterbieten. Die Kurbel ist mit 34, 36 oder 38-Zähne-Kettenblatt verfügbar und ist mit unterschiedlichen Innenlagerstandards (68/73/83 mm und Press-Fit) kompatibel.

Leichtgängige Schaltperformance
Für bessere Kontrolle auf anspruchsvollen Downhill-Strecken wurde in enger Kooperation mit den Profi-Downhillfahrern die Rapridfire Plus Schalthebel überarbeitet und die Hebel verlängert (Haupthebel plus 6 %, Auslösehebel plus 10 %). Außerdem wurden die Ergonomie und die Performance des Schaltsystems weiter verbessert. Die Bedienkräfte für die Schaltvorgänge sind sehr gering und enorm konsistent, selbst in den unteren Gängen (bis zu 37 % geringere Bedienkräfte im Vergleich zur M810). Die Schalthebel verfügen über die 2-Way-Release-Technologie, mit der Schaltvorgänge sowohl durch Druck mit dem Daumen als auch durch Zug mit dem Zeigefinger ausgelöst werden können, Multi-Release, das das Schalten mehrerer Gänge mit einer Hebelbewegung ermöglicht, sowie Instant Release das den Gangwechsel in dem Moment einleitet, in dem der Hebel betätigt wird.
Die Verzögerungsleistung eines Baumstammes!

Top-Downhill-Profi Brendan Fairclough: „Die Bremsen sind beeindruckend. Sie machen genau das, was du ihnen sagst. Ich vertraue diesen Bremsen mein Leben an!“

Die neue Bremse zeichnet sich in erster Linie durch unschlagbare Bremsleistung und Dosierbarkeit ihres Ice-Tech Scheibenbremssystems aus. Ein Hochleistungs-Vierkolben-Bremssattel mit Keramikkolben und One-Way-Bleeding sorgt zusammen mit dem Einfinger-Bremshebel für diese beeindruckende Performance. Speziell für extreme Gravity-Situationen hat wurden dazu die ultimative 203-mm-Bremsscheibe mit Kühlrippen entwickelt. Diese Bremsscheibe steht für höchst effektives Wärmemanagement, da zusätzlich zur Ice-Tech-Sandwichkonstruktion die Kühlrippen die Scheibe um weitere 50°C herunterkühlen. Das Ergebnis ist eine 20 % höhere Verzögerungsleistung im Vergleich zu einer Ice-Tech-Bremsscheibe ohne Kühlrippen.
Oder, wie wir es gerne ausdrücken: „Die neuen Bremsen haben die Verzögerungsleistung eines im Weg stehenden Baumstamms – aber eben ohne den längeren Krankenhausaufenthalt als Folge.”

Flachpedal mit konkaver Form
Für noch mehr Kontrolle und Effizienz beim Pedalieren hat SHIMANO ein neues Flach-Pedal mit konkaver Form entwickelt. Das SAINT Pedal ist 3 mm breiter und hat ein um 8,5 % flacheres Profil als das Vorgängermodell PD-MX30. Zudem verfügt das Pedal über hervorragende schmutzabweisende Eigenschaften, zu denen auch die auswechselbaren Pins zählen, und behält zugleich die bei den Vorgängermodellen bewährte Stabilität der Pedalachse bei.


Die gesamte Schaltgruppe wird ab Juli 2012 verfügbar sein.

Weitere Infos findet ihr auf www.shimano.com

Gepostet am 20.04.2012 von Patrick Kruse |

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