Solid Bikes bringt Downhiller als Special-Loose-Riders-Edition!

Knalliges Gelb-Schwarz und eine limitierte Sonderausstattung, so wird das Solid „Strike“ in einer limitierten Loose Riders Edition aussehen...

Viel mehr haben die Jungs von Solid leider noch nicht verraten, außer, dass die schicke Sonderedition des bewährten Solid „Strike“ Downhillers etwa Mitte/Ende des Jahres als Rahmenkit und Komplettrad mit Sonderausstattung erhältlich sein wird und natürlich auch Teamrider Max Kruse darauf unterwegs sein wird.

Sieht schick aus!

Wir haben uns übrigens kürzlich erst mit den Loose Riders Nico Vink, Erik Irmisch, Alexis D´Heer und Max Kruse getroffen für eine Story in der aktuellen Ausgabe des Mountainbike Rider Magazines. Loose Riders Gründer Tim Soeten war auch mit dabei und wir nutzen die Chance zu einem kleinen Interview. Die ganze Geschichte mit schönen Fotos und noch mehr Hintergrundinfos sowie einem Interview mit Nico Vink gibt´s in der aktuellen Ausgabe (05/2015) des Mountainbike Rider Magazines.

Wusstet ihr, dass das Klamotten-Label Loose Riders seinen Ursprung in Thailand hat, dass Firmengründer Tim Soeten eigentlich aus Belgien kommt und alles mit einer Facebook-Gruppe begann? Nach einer schönen Session im Bikepark verriet uns Tim etwas mehr über die Hintergründe von Loose Riders...

Tim Soeten, Gründer von Loose Riders

Loose Riders mit all seinen Chapters kommt eher rüber, wie eine Motorrad Gang, als ein Klamotten-Hersteller… erklär doch mal, welche Idee dahinter steckt!
Ich lebe ja in Thailand. Eigentlich komme ich aus Belgien, da ich aber in Thailand die Klamotten meines anderen Labels „Liquorbrand“ produzieren lasse und eh alle paar Wochen dorthin musste, entschloss ich mich irgendwann zu bleiben. Dort fiel mir auf, dass es zwar eine Menge cooler Bikespots gibt, aber irgendwie niemand, der Thailand besucht, an diese Informationen herankommt. Also startete ich 2012 eine Facebook Page, auf der ich den Leuten Informationen über die Berge um Chiang Mai zur Verfügung stellte und auf der ich alles teilte, was irgendwie mit meiner Liebe zum Biken und allem was damit zu tun hat in Verbindung stand. Das ganze nannte ich Loose Riders Global Alliance. Denn meine Idee war es, an verschiedenen Orten solche „Chapter“ zu gründen, damit man überall, wo man hinkommt, eine Anlaufstelle findet. Von der Idee schon so ein bisschen wie bei einem Motorradclub: alle passen aufeinander auf und bieten Besuchern eine Anlaufstelle. Nur ohne den ganzen Gewalt- und Verbrechensmist.
Ich hab in Thailand sogar schon ein Rennen organisiert, zu dem Fahrer wie Peaty und Bryceland aber auch Nico kamen. Da ich ja meine eigene Klamottenmarke „Liquorbrand“ hatte, dachte ich mir, es wäre eine gute Idee, für das Rennen ein paar Shirts mit dem „Loose Riders“ Logo zu bedrucken. Nach dem Rennen postete Pinkbike ein Video davon auf ihrer Seite und von da an explodierte das ganze…plötzlich gab es Chapter in Singapur, Hong Kong, Belgien…45 sind es heute!

Du hattest ja heute auch eine Menge Spaß auf dem Bike…
Ja klar! Dabei mache ich das noch nicht sooo lange. Früher fuhr ich Skateboard, wechselte dann zu BMX. Damals, als das ganze so richtig los ging. Jetzt bin ich 46, das ist also eine Weile her (lacht). Jedenfalls war mein Körper danach ganz schön durch, was mein Schreibtischjob damals nicht gerade begünstigte. Vor ein paar Jahren begann ich dann mit dem Mountainbiking und es gefiel mir auf Anhieb. Ist außerdem für den Körper besser wegzustecken (lacht).

Alle unsere Fahrer sind echte Typen, richtige Charaktere. Die nebenbei halt ein bisschen krass abgehen, sobald man ihnen ein Bike gibt… // Tim Soeten

Ok, du fährst gern mit dem Bike, du bedruckst ein paar T-Shirts… wie kam es aber dann letztendlich zu der Marke Loose Riders?
Vor allem nervte mich dieses elitäre Racer getue vieler Fahrer/Companies. Ich wollte etwas Bodenständiges, nichts Elitäres, etwas bei dem es egal ist, ob man gerade neu damit anfängt oder der komplette Crack ist. Bei der ganzen Loose Riders Idee geht es darum, Spaß zu haben, ob mit oder ohne Bike, das Leben nicht ganz so ernst zu nehmen, „hanging loose“ eben. Nach dem großen Hype auf Pinkbike beschloss ich 2013, eine Klamotten Kollektion heraus zu bringen. Dabei galten dieselben Prinzipien: Bodenständige, qualitativ hochwertige Produkte für jedermann, die gut aussehen und nicht gleich beim ersten Bodenkontakt auseinanderfliegen.

Neben den Vier Jungs, die wir an diesem Wochenende getroffen haben, sind ja noch eine Menge anderer Fahrer weltweit Loose Riders…
Ja. Und wieder dieselbe Philosophie: ich unterstütze nur Fahrer, mit denen ich auch gern abhängen würde. Alle unsere Fahrer sind coole Typen, ob auf dem Bike oder ohne. Mir geht es nicht um Ergebnisse, auch wenn ich es natürlich geil finde, wenn einer meiner Fahrer gut abschneidet. Hauptsächlich geht es mir aber um den Spaß dabei. Alle unsere Fahrer sind echte Typen, richtige Charaktere. Die nebenbei halt ein bisschen krass abgehen, sobald man ihnen ein Bike gibt…(lacht). Euer Teamfahrer Wyn Masters passt beispielsweise perfekt in dieses Schema! Aber auch Nico, Max und so weiter.Alexis D´Heer fiel mir im Malmedy Bikepark auf, als er mit seinem Freeride Bike mal eben die fetten Loose Fest Sprünge rockte! Dem Jungen musste ich einfach meine Klamotten geben!

Fotogalerie

Gepostet am 29.04.2015 von Martin Donat |

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