NEU: Fox 40 Air und Fox DHX RC4

Im Bikepark la Fenasosa in der Nähe von Alicante hatten wir die tolle Möglichkeit, erstmals die neuen Fox Federlemente genaustens unter die Lupe zu nehmen. Nicht nur das: die komplette Technik Crew von Fox war am Start, um uns alles zu erklären und um das perfekte Setup zu finden. Und als Sahnehaube obendrauf mischten sich noch die Athertons unter uns und heizten uns auf der Strecke ordentlich ein! Die ganze Story dazu gibts im nächsten Magazine, vorab aber schonmal alle Infos zu den neuen Federelementen.


Sowohl Gabel als auch Dämpfer sind schon seit längerem im Gebrauch der Fox Pro Rider, wie dem Trek World Racing Team, den Athertons oder dem Santa Cruz Syndicate. Insgesamt dauerte die Entwicklung ganze zwei Jahre. Sie wurden also bereits ausgiebig im Renneinsatz getestet und bis zum Serienprodukt immer weiter verbessert. Bei Fox heisst dieses Programm "RAD", was für "Racing Applications Development" steht. 


DHX RC4

Beim Dämpfer wurde viel Wert darauf gelegt, dass er perfekt zur Gabel passt und man somit eine ausgewogene, harmonische Federung bekommt, Front und Heck als ein gemeinsames System. Die Dämpfung wurde überarbeitet und das Ansprechverhalten verbessert:

  • da die meisten DH Bikes heutzutage eine eher progressive Kennlinie besitzen, wurde der Dämpfer selbst etwas weniger progressiv ausgelegt. 
  • der Gabelschaft wurde von 5/8" auf 1/2" reduziert, um das Ansprechverhalten zu reduzieren, was gefühlt mehr Federweg ergeben soll

Der neue DHX RC4

Fox 40 Air

Bei der Gabel fällt auf jeden Fall eines ins Auge: das start reduzierte Gewicht! Satte 476 g soll die Gabel im Vergleich zum Vorgänger abgespeckt haben, somit soll sie jetzt 2711 g wiegen! Äußerlich liegen die Veränderungen dagegen im Detail, auch wenn seinerzeits aufgetauchte Fotos von Upside-Down-Prototypen vielleicht einmal anderes hätten vermuten lassen. Mit Upside-Down hat Fox tatsächlich herumprobiert, am Ende war es aber nicht möglich, die Gabel mit gewünschtem Gewicht steif genug zu bekommen und Tesfahrer wie Aaron Gwin oder Gee Atherton sprachen sich klar für die herkömmliche Bauweise aus. Und so steht sie nun da und wartet mir jeder Menge Neuerungen auf:

  • massive Gewichtsersparnis
  • verbesserte Steifigkeitswerte 
  • Luftfeder und somit stufenlose Einstellung der Federhärte
  • 9-fach einstellbare Progression der Luftfeder
  • dadurch konnte man das hydraulische Bottom Out System weglassen, was wiederum Gewicht sparte
  • stark überarbeitete Gabelkronen
  • Klemmschrauben der unteren Brücke nun vorn, dadurch keine Kollision mehr mit dem Rahmen
  • "Air Bleed" Entlüftungssystem an beiden Tauchrohren, um interne Druckunterschiede (z.B. bei hohen Temperaturschwankungen oder Höhenunterschieden) auszugleichen
  • neues Achsklemmsystem mit austauschbaren Gewindeeinlagen
  • Post Mount Bremsaufnahme

Viel Neues also! Der Preis hingegen soll einigermaßen stabil bleiben und sich im Bereich des aktuellen Top Modells bewegen, das zur Zeit 1899 Euro kostet.

Alle weiteren Details und ein ausführlicher Fahrbericht im neuen Magazin, das am 16. April am Kiosk liegt!

Hier noch ein paar schöne Gallery Pics vom Shooting in La Fenasosa!

Fotos: Thomas Dietze

Gepostet am 27.03.2013 von Thomas |

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