Ausgabe November 2017 – 20 Jahre!

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Es ist soweit: wir werden 20 Jahre! Wahnsinn!

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LUPINE – WILMA&PIKO IM TEST

Der Markt hat einige Helmlampen von günstig bis teuer im Angebot. Der Lampenhersteller Lupine aus Deutschland produziert wohl eindeutig Leuchten, welche in die zweite Kategorie fallen. Aber wieso sind die Lichter von Lupine eigentlich so teuer?

Sascha hat im Laufe des letzten Jahres mal die kleine Piko und die solide Wilma einem Dauertest unterzogen.

 

Vorab hier erst mal die rohen Daten:

Piko

Leuchtstufen

6 Stufen von 0.3W (40Lumen) bis 13W (1200 Lumen)

Spezialstufen

SOS, Alpines Notsignal, RVLR

Material

CNC-gefräst, Aluminium 6061-T6, Shot-peen, hart-anodisiert

Gewicht

55g

Abmessungen (LxBxH)

32 x 40 x 24mm

Schutzklasse

IP 68 (Wasserdichtigkeit)

Linse

22° Optik ( Collimated Lens Technology)

Leuchtmittel

2-Fach Cree XM-L2

LED-Platine

Kupfer

Farbtemperatur

6000K (5% Toleranz)

Microprozessor

14-Bit RISC ( 4-Fach PLL)

 

Wilma

Leuchtstufen

10 Stufen von 0.3W (45 Lumen) bis 28W (2800 Lumen)

Spezialstufen

SOS, Alpines Notsignal, RVLR

Material

CNC-gefräst, Aluminium 6061-T6, Shot-peen, hart-anodisiert

Gewicht

120g

Abmessungen (ØxL)

49 x 40mm

Schutzklasse

IP 68 (Wasserdichtigkeit)

Linse

26° Optik ( Collimated Lens Technology)

Leuchtmittel

4- Fach Cree XM-L2

LED-Platine

Kupfer

Farbtemperatur

6000K (5% Toleranz)

Microprozessor

14-Bit RISC ( 4-Fach PLL)

 

 

Befestigung

Egal ob Wilma oder Piko, beide Lampen sind so konstruiert das sie problemlos am Helm oder auf dem Lenker montiert werden können.

Im Lieferumfang der Wilma ist eine Lenkerhalterung für 25,4mm und für 31,8mm Lenker enthalten, so wie eine vielseitige Helmhalterung. Mit diesen Befestigungsmöglichkeiten sollte es jeder schaffen, die Wilma auf den Helm oder an das Fahrrad zu spaxen. Zusätzlich kann man noch ein Stirnband oder  sehr praktisch einen GoPro Adapter erwerben, mit dem man die Wilma sehr einfach in das Klebepad am Helm klicken kann. Der starke 6,6Ah Akku wiegt 240g und sollte dort verstaut werden, wo er nicht stört. Egal ob im Rucksack oder an diversen anderen Orten wie Rahmen oder Jacke lässt er sich mit dem Klettband ganz einfach fixieren.

Die Piko kommt standardmäßig mit einer sehr vielseitigen Helmhalterung, mit der man sie ganz einfach auf jedem Helm montieren kann. Wer mit der Standardhalterung nicht glücklich wird, hat die Wahl zwischen diversen Stirnbändern, Lenkerhalterungen und natürlich auch dem GoPro Adapter. Der kleine 3,3 Ah Akku wiegt nur 135g und nimmt gerne hinten am Helm Platz. Alternativ kann man den Akku auch mit dem mitgelieferten Verlängerungskabel im Rucksack, der Jacke, der Hose oder am Gürtel verstauen.

 

 

Vergleich

Die kleine Piko versorgt uns mit dem kleinen 3,3Ah Akku für 2 Stunden mit 1200 Lumen, das entspricht einer Leistungsaufnahme von 13W. Je nach Lichtstärke sind sogar bis zu 80 Stunden möglich.  Die Wilma in Kombination mit dem 6,6Ah akku versorgt euch bei vollen 2800 Lumen 1:45 Stunden mit Licht, auf der schwächsten Stufe packt sie 150 Stunden.

Wenn es um Größe und Gewicht geht, hat die Piko natürlich die Nase vorn. Ihr Lampenkopf wiegt nur 55g und ist auf dem Helm quasi gar nicht spürbar, der Strahler der Wilma hingegen wiegt 120g. Bei doppelter Lichstärke fällt somit auch das doppelte Gewicht an. Auf einem Fullfacehelm merkt man die Wilma nicht wirklich, bei einem leichten Endurohelm hingegen verhält sich die Piko unauffälliger.

Wenn man die beiden Lampen und ihre Akkus im Rucksack verstauen möchte ist auch die Größe entscheidend. Die Wilma ist zwar nicht sehr groß, der mitgelieferte Akku ist aber aufgrund doppelter Leistung natürlich zwei Mal so groß wie der Akku der Piko. Ebenfalls der Lampenkopf der Piko ist winzig, in Kombination mit dem Akku kriegt man ihn in die kleinste Ecke der Jacke oder des Rucksacks. Wer auf die Leistung der Wilma nicht verzichten möchte, braucht etwas mehr Platz im Rucksack, die Hosentasche wird dann doch etwas voll.

 

Erfahrungen

Sascha hat die Piko und die Wilma in den verschiedensten Disziplinen über ein Jahr lang getestet.

Für eine kleine Endurorunde, die Feierabendsession auf dem Pumptrack oder für den Weg nach Hause reicht ihm die Piko bestens. Wen es aber dann richtig zur Sache geht, möchte er die Wilma nicht missen, bei hohen Geschwindigkeiten und auch bei großen Sprüngen ist man über jeden Lichtstrahl dankbar! Bevor die Lupine Strahler Sascha‘s Helme schmückten, hat er die verschiedensten Lampen getestet und  selbst konstruiert. Dabei hat er viele schlechte Erfahrungen gemacht. Die Bleiakkus von den selbst gebauten Nachtleuchten waren dermaßen schwer, dass man zwangsweise immer einen Rucksack zum Transport benötigte und auch die Schweinwerfer auf dem Kopf waren immer deutlich spürbar. Lampen aus China gibt es günstig zu erwerben und sie  liefern auch gar keine schlechte Leistung ab, aber sie beherbergen leider oft den Fehlerteufel. Teilweise hält der Akku mehrere Monate ohne Probleme, aber sehr oft fängt er nach wenigen Benutzungen an, seine Kraft zu verlieren und auch die Kabel und Verbindungsstecker sind leider nie die besten.

Wem auf dem Trail schon mal das Licht ausgegangen ist, weiß genau was das für ein beschissenes Gefühl ist, und welche Gefahren solch ein Ausfall mit sich bringen kann.  Bei Lupine hat man mitgedacht, es werden nur feinste und bruchsichere Kabel verwendet, so wie Akkus mit sehr soliden Panasonic  Zellen, welche über einen Knopfdruck ihre Kapazität anzeigen. Bevor die Lupine ausgeht, signalisiert sie einem das durch Blinken des Schweinwerfers, somit weiß man immer genau wann der Spaß vorbei ist und man seine Fahrt beenden sollte. Dass es soweit kommt verlangt aber eine Hohe Ausdauer des Piloten. Im Test kann man sich ganz locker 4 Stunden im Wald rum treiben ohne Probleme mit dem Akku zu bekommen. Wenn man ordentlich mit der Kapazität wirtschaftet, kann man sich auch die ganze Nacht herum treiben. Ausfälle gabe es weder mit der Wilma, noch mit der Piko, beide Strshler haben bisher einen perfekten Job erledigt!

 

Wer sich auf sein Material verlassen möchte und  die maximale Leistung bei geringem Gewicht und geringer Baugröße mit sich führen möchte ist bei Lupine bestens beraten. Keine andere Lampe hat von der Lichtstärke mehr überzeugt.


Weiter Infos findet ihr auf der Homepage: http://lupine.de/deu/


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