Fourcross in Leogang Festivals

Am 19 Juni fanden der UCI Mountainbike World Cup in Leogang statt. Bei den Männern gewann der Australier Jared Graves und bei den Frauen die Niederländerin Anneke Beerten. Sowohl bei den Männer, als auch bei den Frauen waren die Finalläufe extrem spannend.

Es gingen insgesamt 126 Fourcrosser, aus 19 unterschiedlichen Ländern, an den Start. Alle Racer hatten gerade mal zwei Tage Zeit um sich an die 4x-Strecke von Guido Tschugg, der sich leider bei einem Sturz verletzt hat, zu gewöhnen. Im Qualifying gewann überraschenderweise nicht der World Cup führende Jared Graves, sondern der Tscheche Michael Prokop mit 0.21 Sekunden vorsprung. Jared und Michael waren die einzigen Fahrer die über die 450 Meter lange Strecke eine Zeit unter 40 Sekunden schafften.





Die von Gudio Tschugg gebaute Strecke hat ihre schwierigen Passagen, es gab einige Doubles und Triples, einen Step-up, Step-Down sowie einige Holz- und Steinsektionen. Der Regen machte es den Fahrer nicht gerade viel leichter, bekannte Fahrer wie Roger Rinderknecht, Dan Atherton oder Cedric Gracia schieden frühzeitg aus. Der Qualifying-Erster Michael Prokop und deutsche Fahrer Johannes Fischbach stürzten im mittleren Streckenabschnitt.



Im ersten Halbfinallauf überrollten die Fahrer Joost Wichmann und Thomas Slavik als erste die Ziellinie. Im zweiten Lauf setzten sich dann aber Jared Graves und Michael Marosi durch. Also stand das Finale der Männer fest. Das Ausbrechen seines Bikeheck wurde David Graf zum Verhängnis. Er brach sich das Schienenbein und wurde sofort ins Krankenhaus geflogen.



In den Finals setzte sich der Australier Jared Graves vor Thomas Slavik, Michael Marosi und Joost Wichmann. Joost probierte in der ersten Kurve innen zu überholen musste aber abbremsen, so blieb diese Reihenfolge bis ins Ziel.



Im gut besetzten Finale der Frauen entschied sich das Renne direkt am Start. Auf den ersten Platz lag die Niederländerin Anneke Beerten, dicht gefolgt von Joanna Petterson und auf dem dritten Platz lag die Tschechin Romana Labounkova.



Man kann mit Sicherheit sagen, dass das Rennen ein voller Erfolg war.

Gepostet am 23.06.2010 von Mats Gutbrod |

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