Flowtrail in Stromberg

Am letzten Samstag wurde nach nicht einmal acht Monaten Bauzeit der neue Flowtrail in Stromberg eröffnet. Über 500 Biker waren angereist, um den Track auf Herz und Nieren zu testen. Egal ob Downhill, Freeride oder Tourenfahrer, alle zeigte sich begeistert.

Thomas Kleinjohann, Vorsitzender der Deutschen Initiative Mountain Bike e.V. (DIMB) zeigt sich begeistert: "Die Eröffnung des Flowtrails Stromberg hat die Erwartungen übertroffen. Obwohl sich bereits nach drei Stunden Regen mit einem heftigen Wolkenbruch und Sturm über der Strecke ausschüttete, konnten wir schon in dieser kurzen Zeit über 500 begeisterte Besucher begrüßen. Die Flowtrail-Abfahrt "Wild Hog Trail" hat auf gezählten 900 Abfahrten am Eröffnungstag für breites Grinsen und Adrenalinausschüttungen bei den Bikern gesorgt."

Eröffnet wurde der Flowtrail durch Bürgermeisterin Klarin Hering und den Strecken-Initiatoren Jutta Kleeberg und Thomas Kleinjohann. Dank ging an die beteiligten Behörden für den fairen Umgang mit dem Projekt, den vielen Bikern der Region und den DIMB-Mitgliedsvereinen Gravity Pilots und Club Beinhart, die in einer einzigartigen Teamleistung den Trail mit seinen zahllosen Spaß-Elementen in 1500 ehrenamtlichen Arbeitsstunden errichteten und an das Bauunternehmen Gemünden, das den Bau des Übungsparcours unterstützte.

Steffen Krill, von Strecken-Sponsor BMC, zeigte sich ebenfalls hoch zufrieden: "Wir hatten 30 Testbikes an Bord, die zeitweise nicht ausreichten, um alle Interessenten mit dem optimalen Bike für den Flowtrail auszurüsten. Auch für uns war der Tag ein voller Erfolg. "

Dass das Flowtrail-Konzept, das allen Nutzergruppen puren Bike-Spaß verspricht, aufgeht, zeigen die vielen begeisterten Bikerstimmen.

Tobi Schuster, 30, aus Eltville:
„Der Wildhog Trail ist super. Ziemlich anstrengend und tretintensiv, aber es sind super Sprünge dabei. Im oberen Teil ist eine ordentliche Kondition dafür weniger Fahrtechnik vonnöten, dafür geht es im unteren Teil technischer zu. Die Sprünge sind einfach nur super. Vielleicht sollte man die Sprünge etwas besser kennzeichnen, so dass weniger downhill-erfahrene Biker wissen, was auf sie zukommt.“

Kaja Jönk, 33 Jahre, aus Darmstadt:
„Ich bin total begeistert, zwei Daumen hoch! Es macht total viel Spaß, vor allem der untere Teil, der mit steinigen Passagen und Wurzeln gespickt ist. Mein Mann Henning und ich kommen sicher öfter hierher. Ich überlege ernsthaft, mir ein neues Bike zu kaufen, denn dann machen die Trails hier noch viel mehr her.“

Jürgen Bohrer, 50, Idar-Oberstein:
„Genau meine Strecke! Wir sind heute extra aus Idar-Oberstein her geradelt und es hat sich gelohnt! Wir sind den Wildhog Trail nun einige Male gefahren und es geht immer mehr, man traut sich von Mal zu Mal mehr. Wenn’s hoch geht, finde ich es manchmal ein wenig zu ruppig, da verliert man ein bisschen den Flow, aber sonst ist es einfach nur spitzenmäßig.“

Marven Jans, 16, Wiesbaden:
„Mir als Downhiller sind die Sprünge manchmal zu klein, aber der Flow ist richtig gut. Es bringt hier viel Spaß und Abwechslung und man trifft immer coole Leute.“


Auch der deutsche Vizemeister Cross Country, Erik Hühnlein, zeigt sich ebenso begeistert: „Ich baue den Flowtrail mittlerweile regelmäßig in mein Training ein. Das macht nicht nur Riesenspaß, sondern ist auch ein super Fahrtechniktraining. So schnell wie mit Streckenbauer und Downhiller Sascha Marchert auf dem Tandem bin ich allerdings noch nie runtergefahren. Das war phänomenal.“

Die Eröffnung des Flowtrails Stromberg ist erst der Anfang eines Gesamtprojektes, an dessen Ende ein ganzes Netz derartiger Strecken in der Region stehen wird. So wird im Sommer 2011 bereits ein zweiter Abfahrtstrail gebaut. Außerdem runden ab August 2011 Fahrtechnikkurse und geführte Touren mit den Trailhighlights der Region das Angebot ab, so dass sich auch eine weitere Anreise nach Stromberg lohnt.

Mehr Info auf www.flowtrail-stromberg.de

Fotos: Kim Schauermann/DIMB

Gepostet am 20.05.2011 von PM |

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