Bikecheck: das neue Bergamont „Encore“ von Andre Kleindienst

Bergamont schließt mit seinem neuen „Encore“ die Lücke zwischen straffem Allmountainbike und dickem Freeride Gerät. Bei der Specialized-SRAM-Enduroseries in Willingen konnten wir einen genauen Blick auf das Race-Bike von Enduro-Pro Andre Kleindienst werfen.

Das „Encore“ ist ganz klar inspiriert vom Bergamont Enduro Team und trifft den Kern des Endurosports in seiner aktuellen Ausprägung. Aufbauend auf den langjährigen Erfahrungen der Bergamont Entwickler konnte eine Rahmenplattform mit einem breiten Einsatzbereich realisiert werden: Leicht und vortriebsstark für technisch anspruchsvolle Touren, agil und mit Nehmerqualitäten für den Enduroeinsatz, aber auch ausreichend stabil und laufruhig für Ausflüge in den Freeride Bereich.

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Für das Modelljahr 2016 wird das En-Core zunächst mit einem Hybridrahmen auf den Markt kommen, Kettenstreben und Rocklink sind mit HiMod Fasern in Carbon gefertigt, Hauptrahmen und Sitzstreben aus hochfestem, mehrfach wärmebehandelten AL6013 Leichtbau Aluminium.

Weitere Features der „En-Core“ Plattform:

- Flexible Kabelverlegung innerhalb oder außerhalb des Unterrohres

- Beidseitig in die Carbon-Kettenstreben integrierte Protektoren schützen vor Stein- und Kettenschlag

- Ein modifiziertes Steckachsausfallende sorgt für sichere Positionierung und beschleunigt den Radwechsel

Die 3 Modelle „En-Core Team“, „En-Core 9.0“ und „En-Core 8.0“ werden in 4 Rahmenhöhen zu Preisen zwischen 3.000,- € und 4.500,- € über die Bergamont Fachhändler angeboten.




Um das Nötigste immer dabei zu haben, auch ohne dicken Rucksack, nutzt Andre eine Satteltasche. Nicht unbedingt besonders schön, aber absolut zweckmäßig!


In Sachen Antrieb setzt andre auf 1 x 11 Technik aus dem Hause Sram und kombiniert diesen mit einer MRP Kettenführung. Safety First!
Ausgelegt für aktuelle Enduro-Gabeln mit 160/170mm Federweg und 165mm Hub am Hinterbau gewährleistet die Kinematik des abgestützten Eingelenkers mit einer Kombination von sehr sensiblem Ansprechen, einer weitgehend linearen Kennlinie mit zum Ende ansteigender Progression ein optimales Ausnutzen des Federwegs bei hoher Durchschlagssicherheit und harmoniert damit optimal mit den aktuellen Enduro Dämpfern der führenden Hersteller. Das Bergamont Coax Pivot System sorgt auch beim neuen „En-Core“ für eine perfekte Entkopplung von Antrieb und Federung, die 27,5“ Laufräder machen das Rad wendig und sorgen für gutes Überrollverhalten.


Das bereits aus dem bewährten Vorgänger Threesome EX bekannte Flip-Chip System ermöglicht über eine variable Dämpferaufnahme zusätzlich ein individuelles Tuning von Tretlagerhöhe und Lenk-/Sitzwinkel. Tiefes Tretlager, langer Reach und flacher Lenkwinkel sind einige Eckdaten der „En-Core“ Geometrie.


Ein Fläschchen Reifenpilot für den Notfall befestigt Andre am Unterrohr. Auch hier gilt: Form follows function - nicht hübsch aber sinnvoll! Statt Trinkrucksack bevorzugt andre die gute, alte Trinkflasche.


Innen verlegte Schaltzüge sorgen für aufgeräumte Optik. Die Bremsleitung bleibt trotzdem außen: das hat sich im Renneinsatz bewährt, denn im Fall eines Defekts ist die Bremse so viel schneller ausgetauscht. Darum hat Bergamont das so auch für die Serie übernommen.


Serienmäßige Postmount Aufnahme.


Andre´s Startnummer in Winterberg. In seiner Klasse (Elite Masters) belegte er übrigens den zweiten Platz!


Mags direkt: Andre verwendet klassisches Lenker-Tape aus dem Rennradbereich. Direkter geht´s nicht...


Vorn setzt Andre auf eine „Mattoc Pro“ von Manitou


Die Semislick Bereifung von Maxxis am Hinterrad an Andre´s Bike ist noch ein Prototyp!

Fotos: Martin Donat

Gepostet am 24.06.2015 von Martin Donat |

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